Manche Geschichten warten nur darauf, gefunden zu werden.

Ein neuer Autor. Eine alte Geschichte. Ein bleibendes Erlebnis. — Debüt aus der Schweiz.

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Der zweite Pfeil – Vorderseite

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Der zweite Pfeil

Sie kommt aus den Bergen. Er sitzt in einer Mansarde, todkrank, und schreibt — als gäbe es kein Morgen. Anna wächst in Bürglen, Uri, auf. Als die Kriege kommen und das Leben ihr nimmt, was sie liebte, packt sie das Einzige ein, das Gewicht hat — und reist. Weit weg.

Der zweite Pfeil ist die Geschichte einer unwahrscheinlichen Begegnung. Zwischen zwei Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten — und die einander brauchen, ohne es zu wissen. Zwischen gelebtem Leben und geschriebenem. Zwischen dem, was man trägt, und dem, was daraus entstehen kann.

Ein Roman, der tiefer reicht als seine Zeit — und näher geht, als man erwartet. Menschlich in jeder Zeile.

Seiten 124
Format Taschenbuch
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-907893-00-5

„Manche Geschichten sind nicht vergangen. Sie warten nur zweihundert Jahre darauf, gefunden zu werden."

— Der zweite Pfeil
Youme Andai

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Youme Andai

Manche Geschichten entstehen nicht am Schreibtisch. Sie entstehen dort, wo das Leben keine einfachen Antworten lässt — und man trotzdem weitermacht. Youme Andai hat lange erlebt, zugehört und geschwiegen. Bevor er schrieb.

Hinter diesem Namen steht ein Entrepreneur, der Menschen begleitet hat: in Extremsituationen, im Sport, in Veränderungen und in den stillen Momenten grosser Entscheidungen. Jemand, der weiss, wie sich Druck anfühlt — und was Menschen trägt, wenn der erste Pfeil sein Ziel verfehlt.

Er glaubt an Geschichten. Nicht weil sie unterhalten — obwohl sie das tun —, sondern weil sie Wahrheiten in eine Form bringen, die das Herz erreicht, bevor der Verstand Widerstand leistet — und dann geschieht etwas, das keine Schule lehren kann: Erlebnis wird zu Erfahrung. Tief verankert. Unvergesslich.

"Der zweite Pfeil" ist sein Erstlingswerk.

„Der zweite Pfeil ist kein Thriller, kein Krimi. Wer Adrenalin und schnelle Wendungen sucht, wird enttäuscht sein.

Dieses Buch verlangsamt. Es lässt Raum für Gedanken, die man vielleicht schon lange mit sich trägt. Wer sich darauf einlässt, findet etwas, das länger bleibt als jede letzte Seite.

Vielleicht genau das, was du gerade brauchst."

— Youme Andai

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Youme Andai

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Der zweite Pfeil

Vom Buddhismus zum Buch

Woher der Titel kommt — und wohin er führt
· · ·

Diese Geschichte begann vor über zweieinhalbtausend Jahren und wurde von buddhistischen Mönchen erzählt. Sie endet nicht in diesem Buch. Aber sie findet ein anderes Ende.

Stell dir vor, du wirst getroffen. Von einem Pfeil. Jeder kennt das. Ein Verlust. Eine Nachricht. Ein Schicksalsschlag. Ein Moment, der alles verschiebt. Das ist der erste Pfeil. Dagegen kannst du nichts tun. Das ist das Leben.

Aber dann — und hier kommt die dunkle Seite hervor — wissen wir nichts Besseres, als selbst den Bogen in die Hand zu nehmen. Wir legen an. Und schiessen uns einen zweiten Pfeil ins Bein. Wir grübeln. Wir beginnen zu zweifeln. Wir drehen uns im Kreis um etwas, das bereits geschehen ist.

Und wie wir alle schon erlebt haben — das Leid des zweiten Pfeils ist oft grösser als das des ersten. Und es hält länger an.

Die Verbindung zwischen dieser alten Weisheit und diesem Buch ist keine zufällige.

Anna und der Dichter wurden getroffen. Vom ersten Pfeil. Beide. Er ist todkrank und schreibt, als liesse sich die Zeit überlisten. Sie ist jung und trägt bereits mehr mit sich, als ein Mensch tragen sollte.

Und doch — keiner von beiden nimmt den Bogen in die Hand.

Kein Grübeln. Kein Hadern. Kein zweiter Pfeil. Nur dieser eine Schritt. Und dann der nächste. Die ganze Zeit im Hier und Jetzt.

Nicht weil der Schmerz aufhört. Sondern weil etwas anderes beginnt.

Der Dichter findet am Ende, was viele ein ganzes Leben lang suchen: Zufriedenheit. Mit allem, was geschehen ist. Und dann — ganz ruhig, ganz bei sich — ist er bereit.

Und Anna? Anna grübelt nicht. Anna handelt. Mit einer simplen, klaren Art zu denken, die keine grossen Worte braucht. Sie wartet nicht auf Antworten — sie arbeitet an ihnen. Schritt für Schritt. Problem für Problem. Und zieht dabei, ganz langsam, den ersten Pfeil heraus.

Nun stellt sich eine Frage.

Greifst du zum Bogen — oder bist du Anna?